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EM Protocol

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EM (Energy-Monitor) Funkprotokoll


Die EM-Serie von ELV bietet 3 verschiedene Sensortypen zum Erfassen von Energiewerten

- EM-1000S zur optischen Erfassung der Umdrehungen von Stromzählern.
- EM-100-EM als Stromzwischenstecker zur Erfassung von nachgeschalteten 220V Verbrauchern.
- EM-1000-GZ zur optischen Erfassung der Zählscheibe von Gaszählern.

Die EM-Messwerte i.d.R können nur über die entsprechenden Empfänger und deren USB-Schnittstelle zeitverzögert ausgelesen werden, zum direkten Empfang der Funksignale über einen Microcontroller mit entsprechendem Empfänger hier der Aufbau der Funkprotokolls:


Übertragung der Bitfolgen:

Die Bitfolge wird durch high/low Pegel mit folgenden Periodendauern dargestellt:

bitwert 1 400us (high) 800us (low) - Periodendauer 1200us
bitwert 0 400us (high) 400us (low) - Periodendauer 800us


Im Gegensatz zum FS20 Protokoll kommen die bits in Reihenfolge 0 (lsb) nach 7 (msb).
Die Datenbytes werden 8N1 (8bits-No parity-1 stopbit) übertragen. Das Stopbit ist 1 solange noch Daten folgen, d.h. beim letzten Byte ist es 0.

Übertragung der Datenpakete:

Der Start eines Datenpaketes beginnt mit der Synchronisationsbitfolge (analog FS20) d.h. mindestens 12 * 0 dann 1 anschliessenden folgt dass Datenpaket.
Jedes Datenpaket wird 3x mit 10 ms Abstand gesendet.
Die Datenpakete werden in exakten 5-Minuten Intervallen gesendet. Das erste Paket kommt ca. 15 Sekunden nach dem Einschalten.

Aufbau und Inhalt der Datenpakete

Ein Datenpaket besteht aus 10 Bytes:

Bytenr. Beschreibung
1
Type des Sensors 1=EM-1000s 2=EM-100-EM 3=1000GZ
2
Die interne Adresse - je nach TYP 1 : 1-4 2: 5-8 3: 9-12
3
Fortlaufender Zähler (so kann erkannt werden ob Datenpakete nicht empfangen wurden
4-9
Messdaten
10
Prüfsumme (Bytes 1-9 mit XOR verknüpft)


Messdaten sind abhängig vom Typ:

Bytenr. Beschreibung
4-5
enthält den kumulierten Messwert.
6-7
enthält den Messwert des letzten 5-Minuten Intervalls.
7-8
enthält den Wert der "Spitzenleistung".



Je nach Typ müssen die Messwert unterschiedlich interpretiert werden:

Optischen Zähler (Typ 1 und 3) messen Durchläufe (echte Zähler), d.h diese Zählwerte müssen mit den passenden Zählkonstanten verrechnet werden (z.B. bei Drehstromzählern sind je nach Zähler 75 Umdrehungen eine kWh). Die Spitzenleistung wird ermittelt aus der Zeit des schnellsten Zähldurchlaufes.

Zwischenstecker (Typ2) enthalten als Messwerte bereits in kW umgerechnet.


Beispiel für einen EM-1000S

01 01 10 3A 4E 04 00 22 02 40

Bytenr. Beschreibung
1
Typ = 1
2
Adresse = 1
3
10h = 16. Datenpaket (nach 255 gehts natürlich wieder mit 0 los)
4-5
4E3Ah = 20026 -> / 75 (umdrehung/kWh) = 267,01 kWh
6-7
0004h = 4 Umdrehungen in 5 minuten -> (4*12)/75 -> Durchschnittsverbrauch/h in den letzten 5 Minuten 0,64kWh
8-9
0222h = 546 / 10 = 54.6 Sekunden für den schnellsten Durchlauf in den letzten 5 Minuten, bei der Geschwindigkeit erhielte man pro Stunde ca. 66 umdrehungen was 66/75= 0,88 kWh Spitzenleitung entspricht.
10
Prüfsumme


Beispiel für einen EM-100EM

02 06 1D F2 33 08 00 08 00 D8

Bytenr. Beschreibung
1
Typ = 2
2
Adresse = 6
3
1Dh = 29.Datenpaket in Folge
4-5
33F2h = 13298 / 1000 = 13,298 kWh bisher gemessen
6-7
0008 = 0,008 kW in den letzen 5 Minuten
8-9
0008 = 0,008 kW Spitzenwert in den letzen 5 Minuten
10
Byte Prüfsumme

Created by: mycroft last modification: Friday 14 of December, 2007 [13:49:04 UTC] by mycroft


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